Öffnet in einem neuen Tab

Diskussionskultur und Demokratie

Denn Demokratie braucht Dich!

Jetzt Kontakt aufnehmen!

Unser Team Schule

Das Team Schule ist Teil des überparteilichen Vereins youmocracy e.V. Mit unseren Schulworkshops und unserem Schulsiegel für Diskussionsschulen tragen wir als Verein aktiv zur Stärkung unserer Demokratie bei und fördern den überparteilichen Austausch. Wenn Sie Interesse an einem Schulworkshop haben oder mehr über unser Schulsiegel erfahren möchten, schreiben Sie gerne unserem Team Schule per Mail. Unterstützen Sie uns dabei, jungen Menschen den demokratischen Meinungsaustausch näherzubringen – für eine starke, lebendige und vielfältige Demokratie.

Unser Diskussionskompass

Fünf Prinzipien für fairen Diskurs

Respekt

„Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.“

Richard von Weizsäcker (1920 – 2015), ehemaliger Bundespräsident

Eine faire Diskussion beginnt mit dem Respekt vor dem Gegenüber. Das umfasst, sich auf den/die Gesprächspartner*in einzulassen, ihm/ihr zuzuhören und persönliche Angriffe jeglicher Art zu unterlassen. Die Würde des Menschen / der Diskussionsteilnehmer*in bleibt unabhängig ihrer Äußerungen unantastbar.

Auch erwarten wir von den Diskussionsteilnehmer*innen ein Bewusstsein für Emotionalität bei Diskussionsthemen mitzubringen. Ängste und irrationale Gedanken beeinflussen jeden Menschen bei seiner Meinungsbildung. Solche Emotionen müssen in Diskussionen anerkannt und respektiert werden, sollen aber nicht den sachlichen Meinungsaustausch überlagern oder als Argumente instrumentalisiert werden.

Offenheit

„Eine Diskussion ist unmöglich mit jemandem, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen.“

Romain Rolland (1866 – 1944), Literaturnobelpreisträger

Diskurs lebt vom Meinungswettbewerb und der Vielfalt der Positionen. Anderen Meinungen, Weltbildern, Personen mit unterschiedlichsten sozioökonomischen und beruflichen Hintergründen sowie Bildungswegen gilt es, offen, aufgeschlossen und vorurteilsfrei gegenüberzustehen. Denn nur wer sich anderen Meinungen aussetzt, kann die eigene Position reflektieren, hinterfragen und schärfen. Hierbei erachten wir es auch für besonders wichtig, Person und Aussage voneinander trennen zu können. Nur weil die „falsche Person“ das Richtige sagt, ist es nicht falsch. Auch die Zustimmung anderer Personen macht ein Argument nicht weniger oder mehr wahrheitsgemäß oder moralisch falsch.

Toleranz

„Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern können.“

Voltaire (1694 – 1778), Philosoph und Schriftsteller

Grundlage aller Diskussionen ist die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Alle Meinungen, Ansichten, Weltbilder, die nicht mit dieser in Konflikt stehen, müssen toleriert werden, solange sie nicht strafrechtlich relevant, beleidigend oder diskriminierend sind. Filterblasen und Echokammern, in denen sich anders Gesinnte kaum mehr begegnen, gefährden aus unserer Sicht langfristig den demokratischen Diskurs. Es werden keine Personen kategorisch von der Debatte ausgeschlossen, da demokratischer Diskurs innerhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung für uns gelebte Toleranz gegenüber jeder politischen Couleur bedeutet.

Transparenz

„Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.“

Thomas Mann (1875 – 1955), Literaturnobelpreisträger

In Zeiten von „Fake News“ und alternativen Fakten braucht es eine gemeinsame Diskussionsgrundlage. Daher müssen alle ausgetauschten Argumente faktenbasiert sein, Quellen kritisch geprüft und Fehler transparent zugegeben werden. Ebenso werden verwendete Begrifflichkeiten im Vorhinein geklärt und gemeinsam definiert. Die Terminologie ist die Grundlage einer Diskussion, kann aber auch Teil des diskutierten Problems sein. Alle Diskussionsteilnehmer*innen müssen in der Nutzung der Begriffe übereinstimmen oder zumindest deren Bedeutung für andere Teilnehmer*innen kennen.

Konsens­bereitschaft ohne Zwang

„Der Einklang ist bei der Diskussion etwas ganz Unerwünschtes.“

Michel de Montaigne (1533 – 1592), Philosoph und Essayist

Es steht außer Frage, dass Demokratie vom Konsens lebt. Insofern ist innerhalb unserer Diskussionsforen ein Verständnis für die Ansicht des Anderen sowie eine grundlegende Konsensbereitschaft unabdingbar. Gleichzeitig lebt Demokratie aber auch von der Vielfalt der Meinungen und Weltanschauungen. Daher müssen keinesfalls alle Teilnehmer*innen mit derselben Meinung am Ende einer Diskussion heraustreten.

Programme

Die youmocracy Schulworkshops

Unser Team Schule bringt jungen Menschen den demokratischen Meinungsaustausch näher – für eine starke, lebendige und vor allem zukunftsfähige Demokratie!

Mehr erfahren

Das youmocracy Schulsiegel

youmocracy hat das Schulsiegel für Diskussionsschulen entwickelt – für mehr Meinungsbildung und Beteiligung an Schulen im Sinne des LehrplanPLUS.

Mehr erfahren

Unsere Schularbeit in Zahlen

0

Durchgeführte Schulworkshops

0

Erreichte Schüler*innen

0

Verliehene Schulsiegel

Was ist Youmocracy?

Unsere Demokratie braucht unser tägliches Engagement. Gerade in Zeiten von Populismus und Spaltung ist es wichtig, junge Menschen zu stärken und respektvolle Diskussionen zu fördern.

Unser Diskussionskompass

Fünf Prinzipien für fairen Diskurs

Respekt

„Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.“

Richard von Weizsäcker (1920 – 2015), ehemaliger Bundespräsident

Eine faire Diskussion beginnt mit dem Respekt vor dem Gegenüber. Das umfasst, sich auf den/die Gesprächspartner*in einzulassen, ihm/ihr zuzuhören und persönliche Angriffe jeglicher Art zu unterlassen. Die Würde des Menschen / der Diskussionsteilnehmer*in bleibt unabhängig ihrer Äußerungen unantastbar.

Auch erwarten wir von den Diskussionsteilnehmer*innen ein Bewusstsein für Emotionalität bei Diskussionsthemen mitzubringen. Ängste und irrationale Gedanken beeinflussen jeden Menschen bei seiner Meinungsbildung. Solche Emotionen müssen in Diskussionen anerkannt und respektiert werden, sollen aber nicht den sachlichen Meinungsaustausch überlagern oder als Argumente instrumentalisiert werden.

Offenheit

„Eine Diskussion ist unmöglich mit jemandem, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen.“

Romain Rolland (1866 – 1944), Literaturnobelpreisträger

Diskurs lebt vom Meinungswettbewerb und der Vielfalt der Positionen. Anderen Meinungen, Weltbildern, Personen mit unterschiedlichsten sozioökonomischen und beruflichen Hintergründen sowie Bildungswegen gilt es, offen, aufgeschlossen und vorurteilsfrei gegenüberzustehen. Denn nur wer sich anderen Meinungen aussetzt, kann die eigene Position reflektieren, hinterfragen und schärfen. Hierbei erachten wir es auch für besonders wichtig, Person und Aussage voneinander trennen zu können. Nur weil die „falsche Person“ das Richtige sagt, ist es nicht falsch. Auch die Zustimmung anderer Personen macht ein Argument nicht weniger oder mehr wahrheitsgemäß oder moralisch falsch.

Toleranz

„Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern können.“

Voltaire (1694 – 1778), Philosoph und Schriftsteller

Grundlage aller Diskussionen ist die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Alle Meinungen, Ansichten, Weltbilder, die nicht mit dieser in Konflikt stehen, müssen toleriert werden, solange sie nicht strafrechtlich relevant, beleidigend oder diskriminierend sind. Filterblasen und Echokammern, in denen sich anders Gesinnte kaum mehr begegnen, gefährden aus unserer Sicht langfristig den demokratischen Diskurs. Es werden keine Personen kategorisch von der Debatte ausgeschlossen, da demokratischer Diskurs innerhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung für uns gelebte Toleranz gegenüber jeder politischen Couleur bedeutet.

Transparenz

„Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.“

Thomas Mann (1875 – 1955), Literaturnobelpreisträger

In Zeiten von „Fake News“ und alternativen Fakten braucht es eine gemeinsame Diskussionsgrundlage. Daher müssen alle ausgetauschten Argumente faktenbasiert sein, Quellen kritisch geprüft und Fehler transparent zugegeben werden. Ebenso werden verwendete Begrifflichkeiten im Vorhinein geklärt und gemeinsam definiert. Die Terminologie ist die Grundlage einer Diskussion, kann aber auch Teil des diskutierten Problems sein. Alle Diskussionsteilnehmer*innen müssen in der Nutzung der Begriffe übereinstimmen oder zumindest deren Bedeutung für andere Teilnehmer*innen kennen.

Konsens­bereitschaft ohne Zwang

„Der Einklang ist bei der Diskussion etwas ganz Unerwünschtes.“

Michel de Montaigne (1533 – 1592), Philosoph und Essayist

Es steht außer Frage, dass Demokratie vom Konsens lebt. Insofern ist innerhalb unserer Diskussionsforen ein Verständnis für die Ansicht des Anderen sowie eine grundlegende Konsensbereitschaft unabdingbar. Gleichzeitig lebt Demokratie aber auch von der Vielfalt der Meinungen und Weltanschauungen. Daher müssen keinesfalls alle Teilnehmer*innen mit derselben Meinung am Ende einer Diskussion heraustreten.